Einsamkeit und Depression vorbeugen
Einsamkeit und Depression vorbeugen

Über uns

Dieses Projekt entstand aus einer privaten Initiative von Cornelia Leisch, Lachtrainerin und Humor-Coach.

 

Für die Entstehung von Oma lacht wieder gab es einen Schlüsselmoment im Sommer 2015.
 

Eine ältere Teilnehmerin kam seit ein paar Wochen regelmäßig zur Lach-Gruppe in den Westpark. Sie lachte eher schüchtern und verhalten, hatte aber doch Kontakt zu einigen anderen Teilnehmern geschlossen. Eines Tages nahm sie mich nach der Lachstunde zur Seite und meinte: "Cornelia, wenn ich dich und deinen Lachtreff nicht gefunden hätte, dann gäbe es mich schon nicht mehr. Nachdem letztes Jahr mein Mann gestorben war, wollte ich selbst nicht mehr leben. Ich war so verzweifelt und ohne Hoffnung. Zum Glück habe ich in der Zeitung vom Lachtreff erfahren, und habe es ausprobiert. Jetzt geht es mir wieder richtig gut." 
Was sie sagte, hat mich sehr berührt. Es hat mir wieder gezeigt, wie wichtig und sinnvoll das Lachtraining ist, gerade für ältere Menschen, gerade wenn sie einsam sind.

 

So entstand die Idee, das Lachtraining speziell für Senioren anzubieten, an Orten, die für sie leichter zu erreichen sind als der Westpark.

Während des Lachtrainings wird auf das Reden verzichtet, weil es uns hilft, unser Gedankenkarussell zu stoppen. Aber einsame Menschen haben ein großes Bedürfnis, nach Gesprächen, und dass ihnen jemand zuhört.

Deshalb gibt es bei dem Kurs Lachen und Gespräche auch einen moderierten Redekreis, bei dem jeder Teilnehmer von sich erzählen darf. Die anderen hören nur zu,  ohne Kommentare, ohne gute Ratschläge.


Gelernt habe ich diese Technik des "Supportive Listening (Unterstützendes Zuhören)" von dem Stammesältesten Manitonquat und seiner Frau Ellika. 

 

Wir haben ein großes Ziel:

 

Es herrscht jetzt schon Pflege-Notstand, und keine Besserung in Aussicht. Die geburtenstarken Jahrgänge kommen erst noch.

 

Ich wünsche mir „Lachende Altersheime“ so wie es „Singende Kindergärten“ gibt.
 

Warst Du schon einmal in einem Altenheim zu Besuch? Kennst Du auch die deprimierende Atmosphäre, wenn die Heimbewohner in dumpfer Monotonie vor sich hin starren? Stell Dir vor, wie es wäre, wenn in einer Ecke des Raumes eine Gruppe Senioren miteinander kichern würde? Kichern und Giggeln, und manchmal sogar lauthals lachen, fast wie Teenager. Die Teilnehmer können das, weil durch diese Art der Lach-Gymnastik die Lachmuskeln wieder aktiviert werden. Die Lebendigkeit kehrt zurück. Der Kreislauf kommt in Schwung und die Augen leuchten. Und der Effekt wird stärker, je öfter man es tut.
 

„Du hörst nicht auf zu Lachen, weil Du alt wirst.

Du wirst alt, weil Du aufhörst zu Lachen.“

 

Mehr lachende Menschen und mehr Lachtrainer braucht das Land.

 

Wenn sich genügend Menschen zum Senioren-Lachtrainer ausbilden lassen, und anfangen, kleine Lachgruppen in ihrer Nachbarschaft zu leiten, kann sich das Lächeln und das Lachen mühelos verbreiten.

 

Für Rentner, die eine sinnvolle, wertstiftende Aufgabe suchen, die auch der eigenen Gesundheit dienlich ist, bietet sich Leitung von Lachgruppen hervorragend an.

 

Cornelia Leisch und Ronald Krause

 

Ronni, (73 J.) einer unserer Trainer sagt:
„Das ist eine Win-Win-Situation. Mir geht es gut, wenn ich andere zum Lachen anleite, und ich bekomme sofort ein Lächeln zurück!“

 

 

Ich habe fast 20 Jahre Erfahrung als Lachtrainerin..

 

12 Jahre war ich die 1. Vorsitzende der Europäischen Berufsverbands für Lachyoga und Humortraining und habe dort die Ausbildung zum Lachtrainer organisiert, geleitet und weiterentwickelt.

 

Für mich ist es der schönste Beruf der Welt, der mir Freude und Energie bringt. Ich kann damit vielen Leuten zu glücklichen Stunden im Leben helfen.

 

Du kannst auch helfen, indem du deine alleinstehenden Verwandten, oder die einsame Nachbarin in den Westpark zum Lachtreff einlädst. Und am besten selbst mitkommst. Denn zu oft verhindert die schon vorhandene Antriebslosigkeit ein sich alleine aufraffen. Deshalb ist Begleitung hilfreich.
 

Sinnvoll ist es, Betreuungsassistenten in Lachtraining auszubilden. Sie können vor Ort, bei Ihrer Arbeit, immer wieder Lach-Übungen zur Auflockerung und Erheiterung einfließen lassen.

 

Die Finanzierung der Kurse und der Ausbildung braucht Unterstützung. Wir suchen Spender und Sponsoren, die sich  z.B. an der Fortbildung für eine Betreuungsassistentin beteiligen wollen. Oder mit 120 € einer finanzschwachen Person die Teilnahme am 6-wöchigen Kurs „Lachen und Gespräche“ ermöglichen will.

 

Du hast keine Idee, was Du deiner Mutter/Oma/Tante zum Geburtstag oder Muttertag schenken sollst? Mit einem Lachkurs zauberst du ihr garantiert ein Lächeln ins Gesicht. Gilt übrigens für Väter/Opas und Onkels genauso.

 

Wenn Du uns finanziell unterstützen möchtest, kannst Du das über unseren Kooperationspartner Optimistenbund Deutschland e.V.  tun.

Wenn Du gute Ideen hast und mitarbeiten möchtest, zögere bitte nicht und nimm Kontakt zu uns auf.

Aktuelles:

Es gibt wieder Live-Seminare und im September auch wieder Online-Kurse
Die Termine findest Du auf der website www.cornelia-leisch.de

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Nächste Termine:

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Sonntags wieder  Lachtreff im Westpark!  1 x im Monat.
Keine Anfängerstunde!

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0157-716 24 229

 

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